Die Steam Machine wurde letztes Jahr, bei den Game Awards im Zuge des neuen Steam Hardware Lineups, von Valve angekündigt. Nach langem warten wurde jetzt der Preis von Valve angekündigt und fängt bei stolzen 1039€ für die 512GB Version an. In der Variante mit mehr Speicher oder im Bundle mit einem Steam Controller kann der Preis bis zu 1428€ ansteigen.
Wer am Release kaufen darf, wird durch Losung ermittelt
Um einen potentiell großen Ansturm wie beim Steam Controller zu verhindern, will Valve dieses mal die Voraussetzungen fair gestalten und bietet den Kauf der Steam Machine über ein zufallsgeneriertes Reservierungssystem an. Durch dieses System sollen außerdem auch Reseller und Bots daran gehindert werden, sich einen Vorteil zu verschaffen.
Kunden müssen für die Registrierung folgende Kriterien erfüllen:
Der Steam-Account darf nicht negativ aufgefallen sein.
Kunden müssen vor dem 27. April 2026 einen Kauf auf Steam getätigt haben.
Pro Haushalt ist nur eine Registrierung möglich. Valve verwendet Informationen zur Zahlungsmethode, zur Lieferadresse und weitere Details, um Mehrfachregistrierungen auszuschließen.
Was bedeutet das für euch?
Solltet ihr Interesse am Erwerb der Steam Machine oder eines Bundles haben, könnt ihr euch aktuell bis zum Donnerstag, den 25. Juni, 19 Uhr MESZ auf eine oder alle Listen schreiben.
Nach Ablauf der Frist wird einmalig die Liste der Reservierungen und Wareschlange generiert. Solltet ihr eine der Reservierungen erhalten haben, werdet ihr per Email informiert und habt 72 Stunden Zeit, die Bestellung abzuschließen.
Wer sich erst nach dem 25. Juni auf die Liste schreibt, wird dann am Ende der Warteschlange angehängt.
Hoher Preis bedingt durch aktuelle Lage
Die durch KI bedingte Knappheit und die gestiegenen Preise der Komponenten haben auch hier keinen Halt gemacht. Laut eigener Angabe hätte sich Valve selbst einen geringeren Preis für die Steam Machine gewünscht.
„… vor allem für RAM- und Speicherkomponenten. Es gibt eine Vielzahl von Gründen für diese Entwicklung, die weltweit alle Hardwareprodukte betreffen. Das Resultat besteht darin, dass unser ursprüngliches Ziel für den Preis der Steam Machine nicht mehr realisierbar ist.“
Im Blogeintrag des Releases wurde noch einmal extra betont, dass man nicht den Weg der Konsolenhersteller gehen möchte. Diese ermöglichen einen geringeren Preis der Hardware durch Einnahmen von Abos und exklusiven Titeln.
„Wir sind jedoch überzeugt, dass offene Ökosysteme langfristig besser für Kunden sind. Die historische Entwicklung des Bereichs beweist: Es ist die Offenheit der PC-Spielindustrie, die es ermöglicht, über Jahrzehnte hinweg der Katalysator für Hardware- und Softwareinnovationen zu sein.“
Durch den doch eher hohen Preis und die begrenzte grafische Leistung der 8GB VRAM ist die Steam Machine wohl nichts für Hardcore Gamer, die extrem viel Leistung in AAA-Games erwarten. Bessere Alternativen gibt es wohl auch, wenn ihr entweder bereit seid, mehr Geld für ein stärkeres Komplettsystem auszugeben oder einen Rechner selbst zu bauen. Die Steam Machine scheint wohl am ehesten an diejenigen gerichtet, die ein Einstecken und Loszocken à la Konsole haben möchten und sich nicht an etwas weniger Frames stören. Oder ihr seid einfach riesiger Fan von Valve und sucht eine Möglichkeit, das Zocken von Steam-Titeln auch im Wohnzimmer fortzusetzen.
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